LOGIN

Bewertung: 0 / 5

Rating Star BlankRating Star BlankRating Star BlankRating Star BlankRating Star Blank
 

Der Krankheitsverlauf nach einer Operation kann unter Umständen verbessert werden, wenn nach der Operation zusätzlich bestrahlt wird. Mit der Bestrahlung sollen Tumorzellen, die durch die Operation nicht entfernt wurden, zerstört werden.

 

Die ärztliche Leitlinie empfiehlt die unterstützende (adjuvante) Strahlentherapie ...

  • für Tumore der Kategorie cT3 ohne Lymphknotenbefall mit positivem Schnittrand;
  • für Tumore der Kategorie cT3 mit negativem Schnittrand, die in die Samenblasen eingewachsen sind.
    • Die ärztliche Leitlinie äußert sich nicht zur Bestrahlung nach Operation bei cT3-Tumoren mit negativem Schnittrand, weil die Datenlage nicht eindeutig ist. Eine aktuelle Studie liefert einen Hinweis auf einen Überlebensvorteil durch die Bestrahlung, der aber in anderen Studien bislang nicht bestätigt wurde.
    • Bei Tumoren der Kategorie pT2 mit positiven Schnitträndern kann eine unterstützende Strahlentherapie angeboten werden.

 

In den genannten Fällen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass durch die Operation das Tumorgewebe nicht vollständig entfernt werden konnte. Die Bestrahlung wird in einer Gesamtdosis von 60 bis 64 Gy verabreicht.

 

Die Nebenwirkungen der adjuvanten perkutanen Strahlentherapie ...

sind denen der perkutanen Strahlentherapie als Erstbehandlung vergleichbar. Bei den akuten Folgen ist unter Umständen mit einer verstärkten Inkontinenz zu rechnen, die nach der Bestrahlung wieder zurückgeht. Die Langzeitfolgen sind etwas geringer, da eine nicht so hohe Gesamtdosis verabreicht wird.

 


Dezember 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
Go to top Arrow Up C