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Nur wenn die Untersuchung der Gewebeprobe einen Gleason-Score ≥ 8 oder mehr ergeben hat, oder wenn es sich um einen deutlich tastbaren Tumor der Kategorie cT3/4 handelt, sollte vor der Entscheidung über die weitere Behandlung eine Magnetresonanztomografie (MRT) des Beckenbereichs gemacht werden. Denn unter diesen Umständen ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass erste Tumorzellen bereits die Lymphknoten besiedelt haben. Mit der MRT können vergrößerte Lymphknoten erkannt werden. Dies kann ein Hinweis auf Lymphknotenmetastasen sein. (Eine Lymphknotenvergrößerung kann aber auch andere Ursachen haben.)

 

Die Magnetresonanztomografie (MRT, Tomographie von griechischen "tomé", „Schnitt“ und "graphein", „schreiben“) ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird.3T MRt Geraet Philipps

Es basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanz und wird daher auch als Kernspintomografie bezeichnet (umgangssprachlich gelegentlich zu Kernspin verkürzt). Die ebenfalls zu findende Abkürzung MRI stammt von der englischen Bezeichnung Magnetic Resonance Imaging. Die Magnetresonanztomografie basiert auf sehr starken Magnetfeldern sowie elektromagnetischen Wechselfeldern im Radiofrequenzbereich, mit denen bestimmte Atomkerne (meistens die Wasserstoffkerne/Protonen) im Körper resonant angeregt werden, die dann im Empfängerstromkreis elektrische Signale induzieren.


© KasugaHuan, Tri-Service General Hospital, Taiwan - WIKIPEDIA

 

  • Mit der MRT kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben.  Es entsteht ein räumliches Bild vom untersuchten Bereich.
  • Im Gerät wird keine belastende Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung erzeugt oder genutzt.
  • Die Untersuchung erfordert keine Kontrastmittel.
  • Die Untersuchung ist schmerzlos, aber laut.
  • Der Patient wird für die Aufnahme in eine enge Röhre geschoben. Diese Beengtheit wird manchmal als unangenehm empfunden.
  • Das starke Magnetfeld kann Herzschrittmacher (Implantation vor 2000), Insulinpumpen oder Nervenstimulatoren beeinflussen. Träger von Herzschrittmachern, Gelenkprothesen oder Ähnlichem sollten dies dem behandelnden Arzt unbedingt mitteilen, gleiches gilt für Patienten mit Granatsplittern.
  • Bedingt durch den höheren Anschaffungspreis der MRT-Geräte stehen diese nicht an allen Klinken zur Verfügung. Als Alternative bleibt dann die Computertomographie (CT).

 

 


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