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Wer die Diagnose Prostatakrebs mit niedrigem Risiko erhält, kann davon ausgehen, dass der Krebs wahrscheinlich sehr langsam wachsen wird. Dennoch ist es wichtig sich mit Behandlungsformen auseinanderzusetzen.

 

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Bei der Behandlung des Prostatakarzinoms mit niedrigem Risikoprofil kommen folgende Therapieformen in Betracht:

  • Aktive Überwachung (Active Surveillance)
  • Operation (radikale Prostatektomie)
  • verschiedene Bestrahlungsverfahren (perkutane Bestrahlung oder Brachytherapie)

Mehr über die einzelnen Behandlungsmöglichkeiten erfahren Sie in dem Aufklärungsbogen, den die Stiftung Männergesundheit erstellt hat.

 

Wird ein auf die Drüse begrenzter Prostatakrebs mit niedrigem Risiko des Fortschreitens nachgewiesen bedeutet das:
Dieser Krebs wächst wahrscheinlich ganz langsam und macht bei der Mehrheit der Patienten keine Probleme. Deshalb wird er im Volksmund auch als »Haustierkrebs« bezeichnet – im Gegensatz zum schneller wachsenden »Raubtierkrebs«.
Die folgende Aufklärung erläutert Ihnen die empfohlenen Behandlungen, wie ...
Überwachung, Operation, Bestrahlung von außen (perkutane Strahlentherapie) und Bestrahlung von innen (Brachytherapie).
In vielen Fällen ist ein sofortiger Eingriff nicht nötig. Und nicht immer kann er das Fortschreiten der Erkrankung verhindern. Sie haben ein Prostatakarzinom mit niedrigem Risikoprofil.
Das Risikoprofil hängt insbesondere ab vom ...

  • PSA-Wert
  • klinischen Tastbefund der Prostata (Untersuchung durch Ertasten)
  • histologischen Befund (Grading), auch Gleason Score genannt
  • Begleiterkrankungen.

Weitere Parameter, die das Risiko einschätzen lassen sind ...

  • die Anzahl der positiven Stanzbiopsien, d.h. die Tumorausdehnung in der Prostata
  • das Ausmaß von nachgewiesenem Karzinomgewebe pro einzelner Stanzbiopsie (prozentualer Anteil)

Zusatzuntersuchungen, die Rückschlüsse auf die Aggressivität des Tumors ermöglichen,
sind die DNA-Zytometrie (sie schätzt den Chromatingehalt des Zellkernes und damit die
Euploidie ein) und Molekulargenetische Untersuchungen wie die Erhebung des CCP-Scores
(Messung von Zellzyklus-Genen die am Tumorwachstum beteiligt sind).

Die Art der Behandlung richtet sich nach der Größe und Ausdehnung des Karzinoms sowie dem Alter, dem Allgemeinzustand und den Nebenerkrankungen des Patienten. Es ist wichtig, dass Sie über alle Therapiemöglichkeiten Ihrer Krankheit informiert und aufgeklärt sind.

Sie sollten die Vor- und Nachteile der Therapieverfahren kennen, um dann gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt, die für Sie passende Therapieform auszuwählen.


Bei der Behandlung des Prostatakarzinoms mit niedrigem Risikoprofil kommen folgende Therapieformen in Betracht:

  • Aktive Überwachung (Active Surveillance)
  • Operation (radikale Prostatektomie)
  • verschiedene Bestrahlungsverfahren (perkutane Bestrahlung oder Brachytherapie)

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© Stiftung Männergesundheit / BDU e.V. Copyright Stiftung Männergesundheit / BDU e.V.

 


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