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Kann man durch täglichen Sport Metastasen verhindern?

  • Wer körperlich fit ist, kein deutliches Übergewicht hat und nicht raucht, erholt sich nach einer Operation schneller und verkraftet auch andere belastende Therapien besser.
  • Was Patienten mit Prostatakarzinom hilft, tatsächlich auch ihr Rückfallrisiko zu senken, ist dagegen weit weniger klar:
  • Bisher ist zum Beispiel nicht einmal die Rolle ernährungsbedingter Risikofaktoren bei der Entstehung von Prostatakrebs schlüssig belegt.
  • Noch weniger gesichertes Wissen existiert zur Frage, wie man eine bereits bestehende Erkrankung beeinflussen kann.
  • In Studien wird unter anderem der Zusammenhang zwischen Rückfallrisiko und Gewicht untersucht, auch zu Fragen der Ernährung und Bewegung gibt es sehr viel Forschung.

Erste Studienergebnisse zu Prostatakrebs zeigen, dass sich bei Patienten mit Prostatakrebs, die Prognose verbessern könnte, wenn sie sich regelmäßig bewegen. Allgemein anerkannte, durch wissenschaftliche Studien gesicherte Empfehlungen, Prostatakrebspatienten sollten dies tun oder jenes lassen, existieren bisher jedoch nicht. In Selbsthilfegruppen oder in Internetforen wird dies zurzeit oft ganz anders dargestellt:

 

Mögliche Krankheits- und Behandlungsfolgen können durch gezielte Übungen und Krankengymnastik vermindert oder ganz vermieden werden.

  • Angepasstes Bewegungstraining verbessert Erschöpfungszustände, das sogenannte Fatigue-Syndrom. Darunter leiden viele Patienten noch lange nach der Therapie. Wer sich stark erschöpft fühlt, dem fällt der Einstieg in ein regelmäßiges Training allerdings oft besonders schwer. Gemeinsam mit ihrem Arzt können Betroffene am besten herausfinden, welches Pensum an körperlicher Aktivität für sie machbar ist.
  • Regelmäßige Bewegung kann bei vielen Betroffenen Depressionen und Ängsten vorbeugen oder mindern.
  • Bewegung und Sport können sich insgesamt positiv auf die Lebensqualität von Patienten auswirken. Da Betroffene durch körperliche Aktivität oft fitter und belastbarer werden,  gewinnen sie ein Stück Alltagsleben und Zutrauen in die Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers zurück.

© Dieser Beitrag wurde erstellt mit Informationen des Krebsinformationsdienstes

 


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