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Was ist besser: Bewegung im Alltag oder Sport?

Welche Formen der Bewegung besonders geeignet sind, um Krebs vorzubeugen, müssen Krebsforscher erst noch herausfinden. Die aktuellen Empfehlungen machen keinen Unterschied zwischen Sport im engeren Sinn und Bewegung im Alltag. Dass Sport oft im Vordergrund der wissenschaftlichen Diskussion steht, hat einen einfachen Grund: Training unter wissenschaftlichen Bedingungen ist leichter zu erfassen als Aktivität im Beruf, beim Einkaufen, Saubermachen oder anderen alltäglichen Tätigkeiten.

Fachleute empfehlen keine konkreten Sportarten zur Krebsvorbeugung. Was man machen kann und sollte, hängt von persönlichen Vorlieben, vom Alter, vom allgemeinen Gesundheitszustand und von eventuell vorhandenen Vorerkrankungen ab.

Mit dem Arzt sprechen

Wer noch nie viel Sport getrieben oder wer Vorerkrankungen hat, sollte zunächst mit seinem Hausarzt sprechen.

Wer noch nie viel Sport getrieben hat und im Alltag keine Möglichkeit zu ausreichender Bewegung findet, sollte mit dem Hausarzt über einen geeigneten Einstieg sprechen. Bestehen aus dessen Sicht keine Bedenken, stehen Gesunden die meisten Sportarten ohne Einschränkung offen.

Bei Übergewicht, Problemen mit Knochen oder Bändern sowie bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems kann der Arzt angeben, welche Bewegungsabläufe besser vermieden werden und in welchem Umfang Belastung erfolgen darf. Eventuell gibt eine sportmedizinische Untersuchung genauere Aufschlüsse über eine empfehlenswerte Sportart und den geeigneten Trainingsumfang.

 

Empfehlungen: Wie viel körperliche Aktivität ist nötig?

Experten sind sich grundsätzlich einig: Es lohnt sich, aktiv zu sein. Die Empfehlungen, wie viel sich Menschen zum Schutz vor Krebs bewegen sollten, fallen jedoch unterschiedlich aus.

Der "World Cancer Research Fund" empfiehlt: mindestens eine halbe Stunde gemäßigte Aktivität jeden Tag.

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät zu mindestens zweieinhalb Stunden gemäßigter oder etwas mehr als einer Stunde anstrengender körperlicher Aktivität pro Woche.
  • Im aktuellen Bericht des "World Cancer Research Funds" (WCRF) gehen Fachleute von mindestens einer halben Stunde gemäßigter Aktivität jeden Tag aus. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel zügiges Gehen. Dieses Training sollte man langsam auf 60 Minuten moderate oder 30 Minuten anstrengende Aktivität pro Tag steigern.
  • Das Nationale Krebsforschungsinstitut der USA (National Cancer Institute, NCI) hält 30 Minuten an fünf oder mehr Tagen in der Woche für sinnvoll. 20 Minuten anstrengende Übungen an mindestens drei Tagen pro Woche seien aber ebenso wirkungsvoll. Die Empfehlung des NCI ist online in englischer Sprache unter www.cancer.gov/newscenter/pressreleases/PhysicalActivity abzurufen.
  • Damit Fachleute einheitliche Aussagen und Empfehlungen treffen können, wie intensiv, wie lang und wie häufig eine Bewegungseinheit zur Krebsvorbeugung sein sollte, ist jedoch erst noch weitere Forschung notwendig.

© Dieser Beitrag wurde erstellt mit Informationen des Krebsinformationsdienstes.


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