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Durch sinnvolle Ernährungsmaßnahmen (Grüntee, Tomatenmark, Soja, Selen, Vitamin E, Fisch, wenig Fleisch, viel Pflanzenkost, Gemüse, Obst, Granatapfel) und eine positive Lebensweise (regelmäßige Bewegung und Entspannung, Visualisierungsübungen, Meditation) kann das Fortschreiten der Krankheit verzögert werden.

(Frattaroli et al., 2008)

  • Prostatakrebs ist in den westlichen Industrieländern 10 mal häufiger als in Ostasien. Das wird auf die dortige Ernährung zurückgeführt, die reich an Pflanzenstoffen, insbesondere Phytohormone aus Soja und Grüntee sowie Ballaststoffe und Fisch, aber wenig Fleisch enthält.
  • Insbesondere Übergewicht wirkt ungünstig.
  • Günstig dagegen sind Vitamin E, Kurkuma (Gelbwurz), Olivenöl, Rotwein und das in Tomatenmark enthaltene Lycopin.
  • Hier können Sie das Rezept für einen Gelbwurz-Tomaten-Cocktail herunterladen.
  • In letzter Zeit zeigen verschiedene (auch klinische) Studien, dass sich Granatapfelsaft gerade bei Prostatakrebs als schmackhafte und sinnvolle therapeutische Unterstützung erwiesen hat. Die Bioaktivität und Bioverfügbarkeit ist am höchsten in seiner fermentierten Form.
  • Einige Vitalstoffe sollen in erhöhter Dosierung aufgenommen werden:
    • 200 μg (Mikrogramm) Selen (Natriumselenit) – Dauereinnahme nur bei Mangel (sonst Erhöhung des Diabetesrisikos),
    • mindestens 1.000 I. E. Vitamin D3 (am besten Vitamin D-Spiegel bestimmen lassen),
    • 50 I. E. natürliches Vitamin E.

Generell sollten höhere dosierte Supplemente unter Beobachtung der PSA-Dynamik genommen werden, da insbesondere beim fortgeschrittenen Prostatakrebs Substanzen ihre Wirkung verlieren oder verändern können.

 

Was Sie essen und trinken und was Sie meiden sollten:

Empfehlenswert:

  • alle Kohlsorten: Rosenkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl, Wirsingkohl, Kresse, Radieschen, Rettich, Meerrettich, Senf, Rucola;
  • Hülsenfrüchte: Soja, Bohnen, Linsen;
  • Vollwertprodukte: Vollkorn-Getreideprodukte, Pellkartoffeln, Soja, Leinsamen (2 TL);
  • Grüner Tee, Knoblauch, Bärlauch, Äpfel, Beeren, Chilli, blaue Trauben, Sprossen, Blattgemüse, Aprikosen
    (v.a. getrocknete);
  • Tomaten, besser erhitzt und mit etwas Öl (30mg Lykopin sind in ca. 300 ml Tomatensaft oder 50 g
    Tomatenmark enthalten – frische Tomaten enthalten nur 5 mg pro 100g);
  • Kurkumin zum Würzen;
  • Granatapfel als Frucht, Saft oder Elixier (auf Polyphenolgehalt achten, mind. 500 mg/Tag);

Was Sie meiden bzw. nur in geringen Mengen zu sich nehmen sollten:

  • Alkohol (max. 20g/Tag, Bio-Rotwein bevorzugen),
  • rotes Fleisch,
  • tierische Fette (auch Milch, Käse),
  • Weißmehlprodukte,
  • Fertigprodukte,
  • Süßgetränke,
  • Omega-6-Fettsäuren (Margarine, Mayonnaise, aber auch Maiskeim-, Soja-, Erdnuss- und Traubenkernöl);

Unbedenklich:

  • fettarmes Geflügel,
  • fettarmer Fisch;

Empfehlenswerte Öle:

  • Olivenöl (auch zum Erhitzen geeignet),
  • Rapsöl,
  • Leinöl,
  • Granatapfelsamenöl,
  • Walnussöl;

© Ärztlicher Beratungsdienst der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK)


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