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Gelbwurz-Tomaten-Cocktail bei Prostatakrebs

Gelbwurz kann das "Ansprechen" auf die Hormonblockade erhalten.

Das Prostata-Carcinom steht inzwischen unter den Tumorerkrankungen des Mannes in Deutschland zahlenmäßig an erster Stelle. Diese Tumorbildung ist hormonabhängig, d. h. sie wird durch die Produktion der männlichen Hormone („Androgene“) im Wachstum angeregt. Daher zählt die Hormonblockade („Anti-Hormon-Therapie“) neben der operativen Totalentfernung der Prostata und/oder der Bestrahlung zu den Standard-Therapieverfahren in der konventionellen Medizin. Mit fortgesetzter Therapiedauer jedoch wandelt sich der hormonabhängige zu einem hormonunabhängigen Prostatakrebs. Die Gefahr der Bildung von Metastasen, insbesondere in benachbarten Lymphknoten, in Knochen und Lunge, steigt damit deutlich an. Das „Ansprechen“ von Tumorzellen auf die Hormonblockade (1-, 2- oder 3-fach) zu erhalten bzw. zumindes nennenswert hinauszuzögern, kann möglicherweise durch die Einnahme von Gelbwurz (Kurkuma)unterstützt werden.(Literatur: Dorai/Gehani/Katz: Therapeutic potential of curcumin in human prostate cancer“. Department of Urology, Colombia University, College of Physicians and Surgeons, New York, Mol Urol 2000 Spring No 4).

Kurkuma (Gelbwurz) mit der Heimat Südasien gehört als Pflanze zu der Familie der Ingwergewächse. Neben seiner Verwendung als Gewürz und Färbemittel wird Kurkuma in Asien traditionell als Heilmittel bei Magen-, Darm- und Hautleiden verwendet. Kurkumapulver ist z. B. schadstoffgeprüft preisgünstig in Reformbzw. Naturkostläden erhältlich (Packungsgröße ca. 15 – 40 g). Es sollte luftdicht verpackt gekauft werden, da nur so die wertvollen Inhaltsstoffe im Pulver lange Zeit erhalten bleiben.

Herstellung des Kurkuma-Tomaten-Cocktails:

  • 500 ml Tomatensaft (möglichst Bio) werden mit ca. 5 g Kurkumapulver und 3 EL bestem Olivenöl (naturbelassen, erste Pressung) vermischt, gegebenenfalls 0,5g schwarzen Pfeffer hinzugefügt, schließlich mit einem Mixstab sämig verrührt.
  • Der Cocktail kann täglich auf einmal oder portioniert über den Tag verteilt über einen Zeitraum von zunächst vier Wochen getrunken werden.
  • Bei der Anwendungsdauer spielen individuelle Faktoren, wie z. B. nachgewiesenes bzw. operiertes Prostata-Ca, eine Rolle.
  • Auch bei der Einnahme bzw. Anwendungsdauer des Cocktails als mögliche präventive Maßnahme sind individuelle Faktoren, wie z. B. familiäre Prostata-Ca-Vorbelastung, Miktionsstörungen oder Größe der Prostata, zu berücksichtigen.
  • Insgesamt ist der Kurkuma-Tomaten-Cocktail als zusätzliche Maßnahme zu verstehen und sollte ggf. in ein biologisches Gesamtkonzept integriert werden.
  • Bei Fragen hierzu wenden Sie sich gerne an den Ärztlichen Beratungsdienst der GfBK.

© Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr


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