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Das Produkt

Es handelt sich um einen einfach zu handhabenden, semi-quantitativer Farbtest, der dem Nachweis von PSA im Vollblut dient. Im Beispiel des "möLab PSA Schnell-Test" ist der CutOff-Wert (Grenzwert der Anzeige) mit 4 ng/ml, der Referenzwert mit 10 ng/ml angegeben. Tests anderer Anbieter zeigen nur ein Überschreiten des CutOff-Wertes von 4 ng/ml an.

Die Preise bewegen sich in einem Bereich von ca. 5 € (allerdings im 25er-Pack) bis ca. 15 €.

 

Der Test

  • Psa Schnelltest APSA-Schnelltest I
  • Psa Schnelltest BPSA-Schnelltest II

 

Es werden 2 Bluttropfen aus der Fingerbeere auf die Testkassette gegeben, ein Tropfen Puffer zugefügt; nach 5 Minuten (bzw. je nach Anbieter 10 min) entsteht eine farbige Testlinie im Anzeigebereich. Die Anzeige bietet maximal folgende Aussagen:

  • Der Anzeigeberich bleibt weiß: Ergebnis negativ: PSA-Wert < 4 ng/ml
  • Farblinie in der Anzeige heller als Referenzlinie: PSA 4 - 10 ng/ml
  • Farblinie in der Anzeige gleich rot wie Referenzlinie: PSA = 10 ng/ml; Empfehlung zur diagnostischen Abgeklärung
  • Farblinie in der Anzeige dunkler als Referenzlinie: PSA > 10 ng/ml; Verdacht auf Prostatakrebs, Aufforderung zur diagnostischen Abklärung durch einen Arzt.
  • Bei anderen Anbietern erscheint nur eine Testlinie, die lediglich angibt, dass der CutOff von 4 ng/ml überschritten ist.


Die Nachteile überwiegen.

  • Die Höhe des PSA-Spiegels wird nicht exakt gemessen; es lassen sich weder die Dringlichkeit einer Kontrolle noch die PSA-Anstiegsgeschwindigkeit beurteilen.
  • Die Tests nicht zuverlässig genug.
  • Ein falsch-negatives Ergebnis (bis zu 29%) kann die Diagnose verzögern.
  • Ein falsch-positives Ergebnis (bis zu 33%) erfordert wie ein richtig-positives eine genaue Nachmessung des Gesamt-PSA.
  • Aus ärztlicher Sicht ist die Durchführung eines PSA-Schnelltests zu Hause nicht ratsam. (Pressemitteilung des Berufsverbandes Deutscher Urologen e.V.)


Eine hohe Sensitivität (Empfindlichkeit) hinsichtlich Prostatakrebs hat nur der vom Urologen durchgeführte PSA-Test, der vom Arzt im Zusammenhang mit der rektalen Tastuntersuchung und anderen Untersuchungsbefunden (zum Beispiel Hinweise auf gutartige Prostatavergrößerung oder Prostataentzündung) sowie dem Alter des Patienten interpretiert wird.


Ein in Eigenregie durchgeführter PSA-Schnelltest kann den Anwender in falscher Sicherheit wiegen oder auch unbegründete Ängste wecken. Unsere Empfehlung: Hände weg!



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